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Gesellschaft für analytische und messtechnische Systeme

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Probleme und Kosten an Dampfkessel und Umkehrosmose

Für viele industrielle Prozesse ist es erforderlich, die im Wasser befindlichen Härtebildner zu entfernen. Sofern aber technische Probleme am Wasserenthärter unerkannt bleiben, können die Härtebildner schwerlösliche Verbindungen bilden, die sich beispielsweise in Dampfkesseln in Rohren, Behältern und Wandungen absetzen. Diese Ablagerungen bilden die Ursache für Korrosionen und Wärmeverluste. In Umkehrosmosen sind irreversible Membranverluste vorhersehbar.

Dampfkessel – 1 mm Kalkschicht führt zu ca. 20 % Wirkungsverlust
Wenn beispielsweise für 10 Stunden Rohwasser mit 20 °dH in einen Dampfkessel fließt, entsteht schon 1 mm Kalkschicht an der Innenwand eines Kessels. Eine verringerte Wärmeübertragung und bis zu 20 % Wirkungsverlust ist die Folge. Je dicker die Kalkschicht ist umso höher ist das Risiko für Überhitzungen, Rissbildungen und Korrosionen. Zugleich steigt der Verbrauch an Energie und Wasser sowie die Serviceleistungen aufgrund vermehrter Reparaturen und Wartungen. Im schlimmsten Fall kann es zu Betriebs- und Produktionsausfällen kommen.

Umkehrosmose – 0,1 mm Kalkschicht führt zu ca. 90 % Wirkungsverlust
In Umkehrosmosen sind die Folgen von Hartwassereinbrüchen viel schneller und schwerwiegender. Schon innerhalb kurzer Zeit verblocken die Membranen infolge deren Kristallisation.
Schon eine Kalkschicht einer Stärke von 0,1 mm kann bis zu einem Wirkungsverlust von 90 % führen. Irreversible Schäden und der Totalverlust sind die schlimmsten Folgen. Bis es dazu kommt, führen schon kleinste Hartwassermengen zu höheren Abwasseranteilen und verringerten Permeatanteilen. Wartungen und Reparaturen nehmen zu, bis hin zu irreversiblen Membranverlusten und kompletten Produktionsausfällen.

Ständige Überwachung des Enthärters kann Schäden verhindern
Um dies zu verhindern ist eine kontinuierliche Überwachung des Wasserenthärters notwendig.
Mit Lösungen von OFS GmbH wird das Weichwasser am Ausgang des Enthärters zwei Mal pro Minute auf erhöhte Härtewerte untersucht. Sollte der vorgegebene Grenzwert überschritten werden, wird Alarm ausgelöst.

So können mit bis zu 500.000 Messungen zum Beispiel ca. 50.000 m³ Weichwasser kontrolliert werden. Das besonders wartungsarme und sensitive System mit den integrierten calcium- und magnesiumselektiven Sensoren überwacht sich dabei selbst. Damit ist ein sicherer Betriebs- und Prozessablauf gewährleistet.